Studenten und Frühstudenten begeistern Schüler des St.-Gotthard-Gymnasiums für MINT

M(athematik) I(nformatik) N(aturwissenschaft) T(echnik) - um dem drohenden Fachkräftemangel im MINT-Bereich auch zukünftig entgegenzuwirken müssen junge Menschen schon frühzeitig auf die Vielfältigkeit und Attraktivität MINT-orientierter Bildungs- und Ausbildungswege aufmerksam gemacht werden.

Bereits im Schuljahr 2014/15 konnten Alice Chmyrow und Steffi Mendt, Studentinnen des Bachelor-Studiengangs Physikalische Technik an der TH Deggendorf, die Schüler der Oberstufe des Gymnasiums Niederalteich mit ihrem Vortrag über MINT- Studienmöglichkeiten an der hiesigen Hochschule sowie über ihre persönliche Studienfachwahl und Entwicklung faszinieren. Dies hatte damals zur Folge, dass sich 17 couragierte Schüler für das Frühstudium „Kryptologie und Mikroprozessoren" im Wintersemester 2015 an der THD eingeschrieben haben. Mit viel Engagement aller Beteiligten startete damals dieses besondere Projekt zwischen Hochschule und Schule mit dem Ziel, interessierte und begabte Schüler möglichst nachhaltig für MINT zu motivieren. Alle Schüler haben diese Herausforderung inzwischen souverän gemeistert und neben der technischen Weiterbildung auch erste Einblicke in ein Hochschulstudium erhalten. Das erfolgreiche Bestehen der Abschlussprüfung brachte den Frühstudenten zudem die ersten ECTPs (European Credit Points), die zur Erlangung eines akademischen Bachelor-Grades in einem regulären Studiengang an Hochschulen oder Universitäten notwendig sind.

Das St.-Gotthard-Gymnasium, eingebunden im Netzwerk der bundesweiten MINT-Initiativen „MINT Excellent", setzt mit seinen vielfältigen Maßnahmen im Sekundarbereich I und II schon seit langem auf eine gezielte Förderung MINT-interessierter Schüler. So plant es im Rahmen seines Kooperationsvertrages mit der THD eine Fortsetzung des Projekts Frühstudium für das Wintersemestern 2016/17. Damit will man einerseits die Weiterentwicklung der bisherigen Frühstudenten ermöglichen, andererseits aber auch engagierte Nachwachsende berücksichtigen.

Das erneute Treffen (und der Vortrag) mit Alice und Steffi am Freitag, 18. März 2016, war daher der gewünschte Vorspann, um den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe Bildungswege im MINT-Bereich und deren große Verwertbarkeit aufzuzeigen. Deutlich wurde auch, welche vielfältigen und durchaus krisensicheren Jobs sich in einem MINT-orientierten Berufsfeld ergeben. Erweitert wurde die sehr informative Gesprächsrunde um die 17 Frühstudenten, die zunächst von dem organisatorischen Ablauf eines Frühstudiums berichteten. Anschließend erzählten sie, wie anschaulich und schülernah die Vorlesung gehalten wurde und dass es überhaupt keine Schwierigkeiten gab, das Ganze auch zu verstehen. Sehr interessiert hörten die Schüler vom Studentenstatus, Nutzung der Hochschul-Bibliothek, Workshops und sonstigen Veranstaltungen, die man als Frühstudent wahrnehmen kann.

Nach dieser aufgeschlossenen „young4young" Veranstaltung bleibt nun abzuwarten, wie viele neue Schüler sich für das Abenteuer MINT- (Früh-)Studium im kommenden Wintersemester begeistern ließen. Von den jetzigen Frühstudenten und baldigen Abiturienten werden aber sicherlich einige den eingeschlagenen MINT-Weg weitergehen und ihren Beitrag zur MINT Entwicklung in Deutschland leisten.

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