St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich beim Regionalforum MINT100 vertreten

Am Mittwoch, 26. Oktober 2016, fand das diesjährige Regionalforum MINT100 der bundesweiten Initiative MINT-EC (MINT Excellent) in Neumarkt i.d. Oberpfalz statt. Das St.-Gotthard-Gymnasium war dort in diesem Jahr mit zwei Lehrern und fünf Schülern vertreten, um in den Workshops und der Bildungsmesse möglichst nachhaltig MINT-Luft zu schnuppern. Maximilian Richter, ein Teilnehmer aus dieser Gruppe berichtet::

„Vorsprung durch Technik" - Dieser Werbespruch von Audi ist den meisten bekannt, doch was steht hinter ihm? Es ist die tiefe Erkenntnis, dass man mit den Wissenschaften und der Technik zum Wohl aller Menschen beitragen kann. Naturwissenschaften sind essentiell für unser heutiges Leben. Deshalb gibt es das MINT Netzwerk, welches sich für die naturwissenschaftliche Bildung mit diversen Fortbildungsangeboten und Foren einsetzt.

Am 26.10.2016 fand in Neumarkt in der Oberpfalz ein solches Regionalforum mit Workshops rund um die Naturwissenschaften von MINT EC statt. Zwei Lehrer des St.-Gotthard-Gymnasiums (Frau Mazzucco, Herr Simböck) nutzten diese Gelegenheit und nahmen fünf Schüler der Q12 (Quirin Bamann, Jingai Li, Franziska Reil, Maximilian Richter, Carolin Romberger) mit.

So fuhren wir am Mittwochmorgen gen Westen gespannt, was uns erwarten würde.

Austragungsort war das Willibald Gluck-Gymnasium, das größte Gymnasium der Oberpfalz, welches sich in einem relativ neuen Gebäude befindet. Zu unserer Verwunderung stellten wir fest, dass trotz des modernen Gebäudes immer noch überall Kreidetafeln im Einsatz waren, und das St.-Gotthard-Gymnasium diesem Neubau in dieser Hinsicht voraus ist.

Nach den üblichen Begrüßungsformeln aller Beteiligten begannen um 10 Uhr die Workshops, die bei der Anmeldung im Vorfeld gewählt worden waren. Es bestand die Möglichkeit zwei kurze Workshops zu besuchen oder einen längeren, der auswärts stattfand.

Während sich Carolin und Franziska zu einem langen Workshop über Cloud-Dienste außer Haus begaben, von dem sie erst am Ende der Veranstaltung zurückkommen würden, fanden wir übrigen uns zu unseren ersten kurzen Workshops ein. Jingai besuchte einen Workshop, bei dem Mädchen die Gelegenheit geboten wurde, eine elektrische Solarkugel zu basteln.

Quirin und ich gingen zu einem Vortrag der N-Ergie (Nürnberger Stadtwerke), der sich mit der Autarkie durch PV-Anlagen befasste, was angesichts der politischen Diskussion rund um die Energiewende vielversprechend klang. Anhand eines konkreten Beispiels beleuchteten wir alle Aspekte der PV-Versorgung zusammen mit Schülern aus ganz Bayern und berechneten mit Hilfe von Exceltabellen den Autarkiegrad unseres Beispielhauses. Zum Schluss folgten eine Fragerunde und eine lebhafte Diskussion über die Thematik. Leider waren diese zwei interessanten Stunden zu schnell vorbei, was alle bedauerten.

Um 12 Uhr war dann ein Buffet in der Eingangshalle des Gymnasiums aufgebaut, das uns für die zweite Workshopphase stärken sollte. Doch bevor wir uns um 13 Uhr dort hinbegaben, bestand noch die Möglichkeit in einer Pausenhalle eine Jobmesse zu besuchen, die ähnlich wie der Berufsorientierungstag an unserer Schule arrangiert war und Möglichkeiten für naturwissenschaftliche Berufe aufzeigte.

Es folgte nun ein Workshop der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung, in dem man – wie es in der Beschreibung hieß- „dem Materialfehler auf der Spur" war.

Jingai, Quirin und ich suchten nun nach diesen mit Röntgenbildern, Ultraschall und Magnetfeldern. Es war zwar interessant, aber diesem Workshop standen, obwohl er nur auf zwei Stunden ausgelegt war, dreieinhalb Stunden zur Verfügung, was alle Beteiligten verwunderte. Man ließ uns deshalb eine halbe Stunde vor dem offiziellen Schluss gehen, was uns noch die Möglichkeit gab das Willibald Gluck-Gymnasium zu besichtigen. Auch wenn manches imponierte, so glaube ich, dass die meisten von uns das Niederalteicher Gymnasium diesem unpersönlichen Ort in einem Gewerbegebiet am Stadtrand vorziehen.

Am Schluss trafen wir uns am Eingang und traten dann den Heimweg an. Bei der Heimfahrt waren wir uns einig, dass es ein abwechslungsreicher Tag mit vielen interessanten Impressionen war, der uns die Bedeutung der Naturwissenschaften wieder vergegenwärtigte.

 

mint200 2016

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