Gotthard-Schüler beim Malteser Schulsani-Tag am Auersperg-Gymnasium in Passau Freudenhain

Am Freitag, den 22.06.18, nahmen 5 Schulsanitäter der 10. Jahrgangsstufe und 8 angehende Schulsanitäter der 8. Jahrgangsstufe zusammen mit der Lehrkraft Anna Brummer am Schulsani-Tag des Malteser Hilfsdienstes Passau e.V. teil. Mehr als 80 Schulsanis und rund 40 Mitarbeiter der Maltester waren an diesem Tag in Aktion. Auf dem Gelände des Gymnasiums war ein Parcours mit achtzehn Stationen aufgebaut. Der Schwerpunkt des Parcours lag in der Ersten Hilfe, die Themen gingen zum Teil aber auch darüber hinaus.

Schulleiter Christian Zitzl, Diözesanleiter Freiherr Georg Adam von Aretin, die dritte Bürgermeisterin der Stadt Passau Erika Träger, sowie der Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer begrüßten die Schüler überschwänglich, lobten deren ehrenamtliches Engagement für ihre Schule und wünschten allen einen schönen, ereignisreichen Tag. Malteser Diözesanseelsorger und Stadtpfarrer Johannes B. Trum verglich in seiner Andacht die Organisation der Malteser mit einer Feuerstelle, an der ehrenamtliches Engagement entfacht wird und an der ehrenamtliche Helfer, wie auch die Schulsanis, immer wieder neu entflammt werden, um mit Feuereifer ihrem Dienst nachgehen zu können. Die drei Hauptorganisatoren Manuel Moser (Referent Schulsanitätsdienst), Falko Böhmisch und Josef Duschl (Betreuungslehrer der Schulsanitäter am Auersperg-Gymnasium) gaben den Schülerinnen und Schülern Informationen zum Ablauf und dann wurde der Parcours freigegeben.

Die Stationen im Freien und zum Teil in Klassenzimmern waren vielseitig. So wurden Erste-Hilfe-Kenntnisse weiter vertieft, über die Erste Hilfe hinaus neu Kenntnisse erworben aber auch Geschicklichkeitsspiele gemacht. Die Erste-Hilfe-Kenntnisse mussten bei der Versorgung verschiedener Schauspieler angewendet werden, die unterschiedliche Verletzungssituationen spielten (Brandverletzungen, Sonnenstich, Vergiftungen, Insektenstich, Knochenbrüche). Auch die Reanimation wurde an Puppen geübt und ein Körperquiz schulte das Wissen über die Physiologie des Menschen. Mit Rauschbrillen machten die Schulsanis die Erfahrung, wie eingeschränkt das Sehen nach Alkoholkonsum ist. Bei einer Sinnesstation wurden der Tastsinn, das Hörvermögen und der Sehsinn gefordert. Das Durchlaufen eines Rollstuhlparcours und eines Tragenparcours aber auch eines Sackhüpfparcours verlangte von den Schulsanis ein gewisses körperliches Geschick, während das Sichbefreien aus einem geschlossenen Raum mittels des Lösens von Zahlenrätseln, Puzzlen oder zusammengesetzten Gedichten eher eine geistige Geschicklichkeitsübung darstellte.

Die Schulsanis erlebten ein interessantes Programm und wurden über den gesamten Tag nicht nur mit vielfältigen Aufgaben beschäftigt, sondern auch von den Maltesern mit Getränken und einer Mittagsverpflegung versorgt.

 

EH 2018 1EH 2018 2

Bild links: Im Tragen-Parcours musste eine Trage, auf der ein Wasserball lag, treppauf und treppab so schnell wie möglich getragen werden, ohne dass der Ball von der Trage rollt.
Bild rechts: Bei der Berge-Station wurde den Schulsanis vorgeführt, mit welchen Hilfsmitteln eine verletzte Person aus unwägbaren Gelände geborgen werden kann.

 

EH 2018 3EH 2018 4

Bild links: Jonas Muhr, Anna Daiser und Caroline Glaser stellten ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis, als es darum ging, eine von einer Leiter gefallene Person zu versorgen.
Bild rechts: Anna Daiser und Simon Fortwängler bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

 

EH 2018 5

Simon Fortwängler und Julian Haberl durchlaufen mit Rauschbrillen einen Weg mit Hindernissen und erfahren so, wie es ist, sich unter Alkoholeinfluss zu bewegen.

 

 

 

▲ Nach oben