Studienfahrt nach Berlin

Erlebnisreiche Studienfahrt mit vielen Eindrücken von Deutschlands Hauptstadt.

Am Freitag, den 24. September 2021 um 6.30 Uhr morgens versammelten sich die 50 SchülerInnen der Q12 und die Lehrkräfte Frau Freundorfer, Frau Killingseder, Herr Grimm und Herr Gsödl in der Aula, um die letzten Vorbereitungen für die Fahrt nach Berlin zu treffen. In Zeiten der andauernden Corona-Pandemie hieß das: Testen. Gegen 7 Uhr ging es dann zur Bushaltestelle und nach dem Einladen der Koffer endlich los nach Berlin. Besonders unser Busfahrer Willi, der uns auf dem ganzen Weg mit wertvollen Ratschlägen, interessante Fakten und amüsante Anekdoten bestens auf die Zeit in Berlin vorbereitet hat, ließ die 9-stündige Busfahrt schnell vergehen.

Ein erster Zwischenstopp wurde in Mödlareuth eingelegt – ein Dorf, das durch die Berliner Mauer 41 Jahre lang in Ost und West gespalten war. Die beeindruckende Geschichte und Hintergründe konnten wir im Deutsch-Deutschen Museum anhand vieler Informationstexte, Bildern und Ausstellungsstücken kennenlernen. Nach einer kurzen Mittagspause, kamen wir schließlich in Berlin am Hotel Aletto Ku’damm an. Doch bevor die Zimmer bezogen und die Stadt erkundet werden konnten, war tatkräftige Unterstützung beim Ausladen des Gepäcks gefragt.

Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel, war es an der Zeit sich ein eigenes Bild von Berlin zu machen. Dazu bot Herr Grimm eine kleine Stadtführung am Ku’damm an, wobei er uns die wichtigsten Plätze zusammen mit interessanten Hintergrundinformationen zeigte. Am Samstag bekamen wir eine weitere Stadtführung von zwei Guides, die unter anderem zur Museumsinsel führte. Die eigenständige Fahrt mit U- und S-Bahn oder Bus zum nächsten Programmpunkt am späten Nachmittag – dem East Side Museum – schafften nahezu alle Schülerinnen und Schüler. Das East Side Museum brachte uns durch kurze Informationsfilme sowohl die politische Situation und deren Hintergründe, als auch den Alltag der Menschen im geteilten Deutschland und die Bedeutung des Falls der Berliner Mauer näher. Bevor es wieder zurück ins Hotel ging, legten wir unter Leitung von Herrn Gsödl eine kurze Gesangseinlage ein, die den umstehenden Passanten mehr oder weniger gut gefiel.

Der Sonntag begann mit dem Frühstück um 6.30 Uhr früher als den Meisten lieb war, doch das frühe Aufstehen zahlte sich aus: Am Vormittag besuchte zunächst die erste Gruppe, am Nachmittag dann die zweite Hälfte das beeindruckende Schloss Sanssouci in Potsdam. Mittels Audioguides konnten wir zeitversetzt in Gruppen die einzelnen Räume entdecken und bewunderten die edle Einrichtung der unterschiedlichen Säle. Danach konnte man die weitläufige Gartenanlage erkunden und die Zeit in Potsdam bei sonnigem Wetter in vollen Zügen genießen.

Am Montag ging es morgens zum Reichstagsgebäude. Dort angekommen, machten wir uns zunächst einmal ein Bild von den einzelnen Regierungsgebäuden, bevor es dann für 24 Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte eine Führung durch das Bundestagsgebäude gegeben hat. Dabei wurde uns nach einer umfangreichen Sicherheitskontrolle unter anderem der Aufbau des Gebäudes und die Bedeutung der zahlreichen Kunstwerke im Bundestagsgebäude erklärt. Der Besuch der Reichstagskuppel bildete den Abschluss der Führung. Bevor sich der letzte Tag in Berlin dem Ende neigte, stand noch eine Schifffahrt auf der Spree auf dem Programm. Nachdem die Hotelzimmer am nächsten Tag verlassen und das Gepäck wieder in den Bus verladen worden war, traten wir wieder zusammen mit Busfahrer Willi die Rückreise nach Niederalteich an.

Mit der Ankunft endete eine erlebnisreiche Studienfahrt, auf der wir viele Eindrücke von Deutschlands Hauptstadt Berlin gewinnen konnten. Besonderer Dank gilt daher den vier Lehrkräften, die die Planung der recht kurzfristigen und durch Corona auch unter schwierigen Umständen stattfindende Studienfahrt übernommen haben und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt haben.         

 

Anna Daiser