Wir sitzen alle in einem Boot!

Schuljahresanfangsgottesdienst am St.-Gotthard-Gymnasium

Um das neue Schuljahr 2021/22 gemeinsam zu beginnen, sind die über 600 Schülerinnen und Schüler im Basilika-Innenhof zu einem Anfangsgottesdienst zusammengekommen, der ganz im Zeichen der Solidarität stand. Dazu zogen die neuen Fünftklässler feierlich ein und wurden von den höheren Klassen mit Applaus empfangen.

Die Religionslehrer Christof Frauendorfer und Charlotte Schnitzlein bezogen sich mit ihren Gedanken auf ein großes Holzboot, das dem Motto getreu zentral im Altarbereich platziert war. Nach Urlaubserinnerungen, die einem bei diesem Anblick nach den zurückliegenden Sommerferien wohl zuerst in den Sinn kommen, spannte sich der Bogen hin zu einem Ausblick auf das bevorstehende Schuljahr, das schöne Momente und Erfolge aber auch Hürden und Probleme bereithalten kann. Wie bei einer Bootsfahrt geht es auch in der Schule auf und ab, das Wasser ist mal ruhig, mal stürmisch. Zentral sei es dabei, gemeinsam „in See zu stechen“. „Das Wichtigste bei einer Segeltour ist es zu wissen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Eine gute Bootsgemeinschaft ist ‚notwendig‘ im wahrsten Sinne des Wortes, sie kann ‚Not wenden‘“, gaben die Religionslehrer den Schülern mit auf den Weg und regten sie dazu an, darüber nachzudenken, was jeder Einzelne in der Klasse dazu beitragen könne, dass die Klassengemeinschaft wachse.

Den Wortgottesdienst leitete P. Johannes, der, bezogen auf das Motto und das dazu ausgewählte Evangelium vom Seewandel, auch über den so wichtigen Zusammenhalt in den aktuellen stürmischen Zeiten und dem damit verbundenen Vertrauen auf Gott reflektierte. Musikalisch wurde der Gottesdienst stimmungsvoll vom Chor aus Obenstufenschülerinnen unter der Leitung von Bernhard Falk umrahmt.

Mit dem Segen Gottes startete die Schulfamilie, der Schulleiter Johann Lummer zum Abschluss noch die besten Wünsche mit auf den Weg gab, gestärkt in das neue Schuljahr.