Mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen: Das St.-Gotthard-Gymnasium – eine barrierefreie Schule

Minister Bernd Sibler überreicht das Signet "Bayern barrierefrei - Wir sind dabei!"

"Das St.-Gotthard-Gymnasium ist beim Abbau von Barrieren vorbildlich! Ich freue mich sehr, dass wir ihr Engagement um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen mit dem Signet 'Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!‘ sichtbar machen können!“, betonte Staatminister Bernd Sibler bei einem gemeinsamen Treffen mit Abt Marianus und Schulleiter Johann Lummer zu Beginn des neuen Schuljahres. Sibler händigt der Schule das Signet aus – ein Metallschild als Anerkennung der Barrierefreiheit des Schulgebäudes. Mit der Auszeichnung wird der große Einsatz gewürdigt, das Schulleben barrierefrei zu gestalten.

Barrierefreiheit im Zuge der Wiederherstellung

Im Zuge der Wiederherstellung der Schule nach dem Hochwasser 2013 war es selbstverständlich ein wichtiges Planungsziel für Schulträger und Architekten, alle Bereiche des Schulhauses barrierefrei zu erschließen. Im Rahmen der Baumaßnahmen wurden so auch die beschädigte Liftanlage neu installiert, die Zugänge zu den verschiedenen Klassen- und Fachräumen barrierefrei geplant und insbes. der Zugang zur Schule über den neuen Haupteingang vom Parkplatz weg rollstuhlgerecht zugänglich gemacht.

Bernd Sibler betonte: "Die gesamte Gesellschaft ist gefragt, wenn es darum geht, mehr Barrierefreiheit zu schaffen und so Menschen mit Einschränkungen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Signet "Bayern barrierefrei“ – Bestandteil des gleichnamigen Programms der Bayerischen Staatsregierung – wird als Zeichen der Anerkennung für konkrete und beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit vergeben und soll das Bewusstsein dafür in der Öffentlichkeit fördern.

Abschluss der Baumaßnahmen: Eine attraktive und zukunftsfähige Schule mit neuen Räumlichkeiten und gelungenen funktionalen Erschließungen im Schulhaus

Besonders angetan zeigt sich der Minister von den neuen Räumlichkeiten der Schule, von denen er sich beim Rundgang einen Eindruck verschaffen konnte: Der neue Eingangsbereich zum Kloster und zur Hengersbergerstraße hin gibt der Schule nunmehr ein „erkennbares Gesicht“ so Abt Marianus. Die Schule ziert nun den Ortseingang mit ihrer gelungenen Architektur und zeigt sich den Besuchern offen und zugewandt. Die großzügige Aula, die neuen Instrumentalräume, der neue Musiksaal im Bauteil West sowie die vielen Funktionsräume im IT-Bereich mit 2 Computerräumen, neue Umkleiden im Sportbereich, die 9 Klassenzimmer mit Methodenräumen im Bauteil Ost, eingebettet und funktional angeschlossen an das bestehende Hauptgebäude bieten Schülern wie Lehrern ein attraktives Raumprogramm. Im Zuge der Baumaßnahmen konnten auch die digitalen Strukturen wie auch die komplette Ausstattung der Schule auf den Stand der Technik gebracht werden. Besonders angetan war der Minister vom Lernatelier – ein großzügiger Raum mit einem Studiersaalbereich, 3 Räumen zur Differenzierung für die individuelle Förderung sowie eine Schülerbibliotheksanteil. Lesen bleibt trotz aller Digitalisierung eine entscheidende Kulturtechnik für den Wissenserwerb in der Schule, so der Minister.

Der Minister zeigte sich sehr beeindruckt, sind doch die Räume und das Schulgebäude allgemein sehr wichtig für das Leben, für das Lehren und Lernen an der Schule und für das Wohlfühlen im Schulalltag. Der Schulträger betont angesichts des Bauvolumens von über 18 Millionen Euro die Dankbarkeit gegenüber den staatlichen Stellen, die alle konstruktiv und mit voller Unterstützung den Prozess der Wiederherstellung der Schule begleitet haben. Minister, Abt und Schulleiter waren sich einig, dass das St.-Gotthard-Gymnasium mit der Barrierefreiheit, mit dem attraktiven Raumprogramm und mit den neuen digitalen Strukturen zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.