Wir haben den Berg erklommen!

Schulschlussgottesdienst am St.-Gotthard-Gymnasium

Zu einem Schlussgottesdienst haben sich die über 600 Schülerinnen und Schüler des St.-Gotthard-Gymnasiums im Basilika-Innenhof zum Abschluss des Schuljahres 2020/21 versammelt. Carmen Hofbauer-Köppl organisierte dabei die musikalische Umrahmung, Kerstin Dankesreiter erarbeitete das Konzept und die Texte. Karin Stadler übernahm zusammen mit der Klasse 9c die Gestaltung des Gottesdienstes. Dem Motto angepasst, reflektierte P. Ambrosius, der den Wortgottesdienst leitete, die Herausforderungen der Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr.

„Wenn wir uns das vergangene Schuljahr ansehen, gleicht es einer Wanderung auf einen hohen Berg. Nicht alle waren wir für diese anstrengende Wanderung vorbereitet. Es fehlte zum Beispiel an der nötigen Ausrüstung: Die Internetverbindung funktionierte manchmal nicht, hinzu kamen andere technische Probleme. Manchmal war es auch schwierig, sich zuhause vernünftig zu motivieren. Jetzt aber, am Ende des Schuljahres, können wir sagen: Wir haben den Berggipfel erreicht. Vielleicht etwas erschöpft – aber wir haben das Ziel erreicht“.

Pater Ambrosius ging dabei sowohl auf die aktuelle Corona-Situation ein, bei der wir „noch nicht über’n Berg“ sind, wie er auch das Evangelium deutete, bei der Jesus seinen Zuhörern Mut macht und dazu aufruft, sich nicht zu viele unnötige Sorgen zu machen. „Vertrauen wir auf Gott und darauf, dass er alles zum Guten wenden wird. Auch wenn wir seine Pläne oft nicht verstehen und es uns oft ungerecht erscheint, was auf der Welt passiert, hat Jesus selbst uns immer wieder versichert, dass wir auf ihn, auf Gott vertrauen dürfen“.

Mit dem Segen Gottes und den besten Wünschen für die Ferienzeit gingen die Schülerinnen und Schüler, wie auch die Lehrerinnen und Lehrer des St.-Gotthard-Gymnasiums, in die „verdienten Sommerferien“ – wie Schulleiter Johann Lummer zum Abschluss betonte.