Reibungslose Corona-Tests für Schüler und Impfung für Lehrer

Zu einem reibungslosen Start in den Unterrichtsbetrieb nach den Osterferien ist es am St.-Gotthard-Gymnasium gekommen. Der gesamten Oberstufe wurde durch Schnelltests der Unterricht ermöglicht

Seit Montag nach den Osterferien gilt in ganz Bayern für alle Schülerinnen und Schüler, dass sie nur am Unterricht teilnehmen dürfen, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt. So hatten die Verantwortlichen der Schule die Schnelltests vorbereitet und die Lehrerinnen und Lehrer der ersten Stunde die Testungen beaufsichtigt und angeleitet. Und die Tests waren „einfach durchzuführen sowie risiko- und schmerzlos“ wie es Kultusminister Piazolo prophezeit hat, bestätigten die Beteiligten. Natürlich geht durch die Tests Unterrichtszeit verloren, aber die große Chance, trotz hoher Infektionszahlen Präsenz- und Wechselunterricht zu ermöglichen, scheint es allemal wert zu sein. Ausführliche Informationen zum Thema „Selbsttest“ finden sich dazu auf der Homepage des Kultusministeriums.

Von den bayernweit 4,1 Millionen Schnelltest, die laut Kultusministerium pro Woche an Bayerns Schulen notwendig sind, sind also über 100 an diesem Montagmorgen in Niederalteich verbraucht worden. Auch der Hausmeister und die Damen des Sekretariats hatten sich getestet. Wie es sich gezeigt hat, sind alle am St.-Gotthard-Gymnasium gesund aus den Osterferien zurückgekehrt.

Um das „Ziel eines verlässlichen Präsenzunterrichts mit größtmöglicher Sicherheit“ zu erreichen, wie Landrat Christian Bernreiter betont, haben zudem auf Initiative des Landkreises Deggendorf alle Lehrerinnen und Lehrern des St.-Gotthard-Gymnasiums ein Impfangebot erhalten. Alle, die diese Einladung angenommen haben, wurde die erste Impfung bereits in den Osterferien verabreicht. „Wenn wir möglichst schnell, möglichst alle Lehrerinnen und Lehrer impfen und engmaschig je nach Inzidenzlage mehrmals pro Woche die Schnelltests machen, dann hoffen wir, einen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen zu können“ betont Schulleiter Lummer. „Zudem wollen wir unsere Abiturienten den Umständen entsprechend bestmöglich auf die Prüfungen vorbereiten und auch das anstehende Abiturprüfungen reibungslos über die Bühne bringen“, so Lummer.

Auch wenn nach aktueller Lage noch viele Anstrengungen angesichts der Entwicklung in der Dritten Welle von allen Beteiligten erforderlich sind, darf das Ziel, möglichst viel Präsenzunterricht unter den Maßgaben des Infektionsschutz an der Schule nicht aus den Augen verloren werden. Die Sehnsucht nach einem „normalen“ Schulalltag ist bei Schülern wie Lehrern sehr groß. Und schließlich werden wir die Pandemie auch durchstehen und überwinden, so die große Hoffnung aller.