Slow Food – Genießen mit Verstand

Präsentation der W-Seminar-Ergebnisse am St.-Gotthard-Gymnasium im Leitfach Kath. Religionslehre

„Alles ist aufeinander bezogen, und alle Menschen sind … verflochten durch die Liebe“ (Papst Franziskus, Laudato si‘, Abschnitt 92). Auch die Schülerinnen und Schüler des wissenschaftspropädeutischen Seminars „Slow Food – Genießen mit Verstand“ waren und sind aufeinander bezogen. Vor allem im vergangenen Schul- und Kalenderjahr 2019, in dem sie sich intensiv vorbereitet und sich mit den Seminarthemen auseinandersetzten. Und diese haben sie am 11. Januar 2020 präsentiert.

Von der Wichtigkeit der Biodiversität und den Gefahren durch Antibiotikaresistenzen und Mikroplastik handelten die ersten Referate: Celina Döhnel berichtete über den Wert der biologischen Vielfalt und Magdalena Bräu veranschaulichte die Problematik der Antibiotikaresistenzen. Um das Bienensterben ging es bei Franziska Füller: Alles ist aufeinander bezogen – dies wurde auch hier deutlich. Bei weiteren Präsentationen stand das Thema Lebensmittel im Fokus: Ursachen und Vermeidungsstrategien der Lebensmittelverschwendung (Lara Eder), Nahrungsmittel und deren Auswirkungen auf das Klima (Selina Kaufmann), Lebensmittelqualität (Theresa Lang).

Manche legten den Schwerpunkt auf die Müllproblematik, wie etwa Alexander Leitl mit dem Thema „Müllbelastung der Welt“ oder Luisa Lipp mit „Plastikmüll und seine Folgen für unsere Umwelt“. Andere setzten den Schwerpunkt auf „Rohstoffknappheit und erneuerbare Energien“ (Franz-Xaver Leitl) oder „Das Schmelzen der Pole in Folge der Klimaerwärmung“ (Katharina Lenz). Speziell Kinder hatte Chiara Poxleitner im Blick mit dem Thema „Wenn Kinder keine Kindheit haben“. Eng verbunden damit die „Sozialen Ungerechtigkeiten“, mit denen sich Sophie Weiß befasste.

Einen ganz anderen Blick auf das Oberthema „Slow Food – Genießen mit Verstand“ zeigte Lisa Mayer mit dem Verweis auf einen „Nachhaltigen Tourismus“. Sie ging bei ihrem Referat auf Slow Food-Regionen ein. Die Geschichte der Slow Food-Bewegung wurde von Leonie Wilhelm vorgestellt. Eva Zwickl schließlich legte die Problematik der Massentierhaltung dar und zeigte die Vorzüge von veganer Ernährungsweise auf.

Die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Slow Food – Genießen mit Verstand“ haben recherchiert, wo überall die Umwelt belastet ist. Aber sie zeigen auch Perspektiven, wie die Umweltkrise bewältigt werden kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars haben sich überzeugt, dass an ausgewählten Beispielen geholfen werden kann, das Klima der Welt zu verbessern.

„Ich möchte allen, die in den verschiedensten Bereichen menschlichen Handelns daran arbeiten, den Schutz des Hauses, das wir miteinander teilen, zu gewährleisten, meine Anerkennung, meine Ermutigung und meinen Dank aussprechen.“ Papst Franziskus spricht diesen Dank in seiner Enzyklika Laudato si‘ aus. (Abschnitt 13). Es liegt an den Schülerinnen und Schülern die Theorie in die Praxis umzusetzen. Der Dank wäre ihnen sicher.