Berufsorientierung am St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich

Sich zu orientieren ist im Allgemeinen wichtig, in Bezug auf die richtige Berufswahl ist eine gründliche Orientierung unabdingbar. Aus diesem Grund wurde für die Schüler der Q11 ein Berufsorientierungstag organisiert.

Den Schülern sollte die Möglichkeit gegeben werden, in möglichst viele Berufe Einblick zu erhalten. Ein  großes Spektrum sollte  abgebildet werden. Heraus kam ein gelungener Mix aus interessanten Gesprächen und Vorträgen von

  • Amtsrichter Stefan Felixberger,
  • Architektin BDB, Baubiologin IBN Ulrike Samberger und
  • Dipl. Ing. Roland Biebl, Ausbildungsleiter von der ZF Friedrichshafen AG.

 

Schulleiter Lummer begrüßte die anwesenden Schülerinnen und Schüler der Q 11 und die zahlreichen Gäste. Er zeigte sich sehr erfreut, dass so viele Experten dem Ruf aus Niederalteich gefolgt waren und sich als Referent oder Gesprächsleiter zur Verfügung stellten. In seinem Einführungsvortrag betonte er, dass er das Gymnasium als Kultur- und Bildungseinrichtung verstehe. Es biete einen geschlossenen Bildungsgang mit einem qualitativ hochwertigen Abschluss.

Ziel sei dabei, eine breite Studierfähigkeit der Schüler zu erreichen.

Darüber hinaus verstehe sich das Gymnasium auch als Talentschmiede für die begabten Schülerinnen und Schüler in der Region.

 

Die regionale Verankerung des Gymnasiums durch die Vernetzung mit den wirtschaftlichen Leistungsträgern unserer Region sei dabei notwendig und gewünscht. Berufsorientierung am Gymnasium als Heranführung der jungen Gymnasiasten an die wirtschaftliche Realität sei dabei sehr wichtig. Hier ergebe sich im Idealfall ein Mehrwert für die verschiedenen Wirtschaftssektoren. Durch eine möglichst passgenaue Verankerung der Talente durch die Berufsorientierung in unserer Region könne vielleicht in Zukunft der „Braintrain“ in die Ballungszentren etwas verringert werden.

 

Wirtschaftslehrer Dieter Wenzl wies im Anschluss darauf hin, dass im bestmöglichen Fall am Ende der Berufsorientierung nicht nur ein Job oder ein Beruf auf die Abiturienten warte, sondern eine Berufung. Dafür sei es aber notwendig, sich selbst und seine Neigungen sehr gut zu kennen. Im Rahmen des BUS-Seminars versuche man dieses Ziel zu erreichen, um eine fundierte Berufsentscheidung treffen zu können.

 

Als erster Referent gab Amtsrichter Stefan Felixberger Einblicke in die Arbeit eines Richters. Er beleuchtete sowohl den Werdegang als auch den Arbeitsalltag eines Richters.

 

Über die Tätigkeiten einer Architektin berichtete anschließend Frau Ulrike Samberger. Mit eindrucksvollen Bildern dokumentierte sie, wie vielfältig dieser Beruf ist und welch breites Spektrum er abdeckt.

 

Herr Roland Biebl, Ausbildungsleiter der ZF am Standort Passau, informierte über die Möglichkeiten des dualen Studiums bei der ZF Friedrichshafen AG in Zusammenarbeit mit der FH Deggendorf.

Er zeigte die zahlreichen Möglichkeiten sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich auf.

 

Nach den Vorträgen warteten zahlreiche Gesprächsleiter in der Turnhalle auf die Schülerinnen und Schüler. Organisiert im Stile eines World

Cafes fanden sich die Schüler je nach Interessenslage an den verschiedenen Ständen ein.

 

Folgende Vertreter der verschiedensten Berufe standen den Schülern dabei für Gespräche zur Verfügung:

  • Chefredakteur Stefan Gabriel, Deggendorfer Zeitung
  • Apothekerin Katharina Felixberger, Stadtapotheke Osterhofen
  • Bankkaufmann Gerhard Progl, Raiffeisenbank Hengersberg
  • Kulturmanager Josef Liebl, Musikfestival „Fränkischer Sommer“, Ansbach
  • Informatiker und EDV-Sachverständiger Peter Hartl, Hartl EDV Neßlbach
  • Tierärztin Dr. Jutta Denzler-Schaidhammer, Tierarztpraxis Hofkirchen/Oberschöllnach
  • Maschinenbauingenieur Dipl. Ing. Werner König, MAN Turbo SE Deggendorf
  • Oberforstinspektor Florian Fischer, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf
  • SoKR stellvertr. Schulleiter Thomas Stadler, Berufsschule St. Erhard Plattling
  • Berufsberaterin Dr. Marlies Giese, Arbeitsagentur Deggendorf
  • Gymnasiallehrer Thomas Rammelt, für Biologie, Chemie, Informatik, Natur und Technik
  • Vertreter der Handwerkskammer Passau

 

Bei der abschließenden gemeinsamen Gesprächsrunde dankte der Schulleiter Lummer den Referenten und Gesprächsleitern für ihr Kommen. Alle, sowohl Schüler als auch die Referenten und Gesprächsleiter waren sich einig, dass eine solche Veranstaltung ein fester Bestandteil im Schuljahr werden sollte.