St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet

LBV und Umweltministerium ehren 127 Umweltschulen

Schulen aus Niederbayern, der Oberpfalz und Teilen Mittel-frankens für ihre Umweltprojekte ausgezeichnet

 

In einer Auszeichnungsveranstaltung überreichten das Umweltministerium und der LBV den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2017/2018“ im Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing. Umweltminister Thorsten Glauber ließ wissen, dass die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig sind, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. Zudem tragen Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.

 

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

 

375 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben mit dem Ziel, das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

 

Am St.-Gotthard-Gymnasium findet jährlich ein Projekttag „Klimawandel“ in der 8. Jahrgangsstufe statt. In Kooperation mit Prof. Dr. Johann Stötter (Universität Innsbruck) und Prof. Dr. Dieter Anhuf (Universität Passau) beschäftigten sich die Schüler mit der globalen Erderwärmung und ihren Konsequenzen für die nachwachsenden Generationen in Vorträgen und praktischen Workshops.

 

In einem weiteren Projekt thematisieren die Schüler der 5./6. Jahrgangsstufe das Thema „Gesunde Ernährung“ im Biologieunterricht. Planung und Durchführung eines „Gesunden Frühstücks“ stehen dabei auf dem Lehrplan. Die Schüler können sich auch beim Besuch der Klosterküche ein genaues Bild davon machen, wie tagtäglich das Mittagessen für das Ganztagsgymnasium vorbereitet und hergestellt wird. Jeden Tag frisch gekocht, werden Produkte von regionalen Erzeugern verwendet. Die Vielzahl an frischen Gerichten und das abwechslungsreiche Angebot tragen zur großen Akzeptanz der Mittagsverpflegung am St.-Gotthard-Gymnasium bei.

 

Die Betreuungslehrerin Frau Anna Brummer und Schulleiter Johann Lummer freuen sich über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung. Einigkeit besteht dabei, dass das Thema Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung auch in den kommenden Jahren ein wichtiges Handlungsfeld für die weitere Schulentwicklung bleiben wird.