Richtfest am St.-Gotthard-Gymnasium

Am 5. September, gut ein Jahr nach Baubeginn, konnte das Richtfest für den Bauteil 1 gefeiert werden.

Mehr als fünf Jahre ist es her, dass das Juni-Hochwasser 2013 auch die Gemeinde Niederaltaich überflutet und schwere Schäden angerichtet hat. Unter anderem wurde das Untergeschoß des St.-Gotthard-Gymnasiums der Benediktiner durch das Hochwasser zerstört. Nach vielen Vorüberlegungen, Gesprächen und Planungen wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden entschieden, dieses Untergeschoß vollständig aufzugeben und durch zwei Neubauten zu ersetzen. Am 27. Juli 2017 wurde der erste Spatenstich für das Bauvorhaben begangen. Wenige Tage später, Anfang August, begannen dann die eigentlichen Bauarbeiten.

 

Unter großem Einsatz der beteiligten Planungsbüros und der Baufirmen gingen die in diesem heißen Sommer 2018 besonders anstrengenden Arbeiten zügig voran. Nachdem auch der Dachstuhl aufgerichtet war, konnte am 5. September, gut ein Jahr nach Baubeginn, das Richtfest für den Bauteil 1 gefeiert werden. Die Zimmerer in ihren traditionellen Gewändern richteten den Bänderbaum auf. Ihr Vorarbeiter verkündete vom Dach den Richtspruch und wünschte allen zukünftigen Besuchern des Gebäudes Gottes Segen.

 

Für die Schulfamilie des St.-Gotthard-Gymnasiums ist das Richtfest ein Meilenstein auf dem Weg und Grund zu großer Freude. Nun zeichnet sich am Horizont doch eine Entspannung der beengten Raumsituation ab, wenn der 1. Bauabschnitt mit Klassen- und Methodenräumen, Lernatelier, EDV-Räumen, Lehrerzimmer, Duschen und Umkleiden und Nebenräumen in einigen Monaten bezogen werden kann. Bis auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist, wird zwar noch einige Zeit vergehen. Aber im Blick darauf, dass die Schule dann ein attraktives Raumangebot mit moderner Ausstattung haben wird, nehmen Schüler und Lehrer diese Durststrecke gerne noch auf sich.

 

Die Benediktinerabtei Niederaltaich ist sehr dankbar, dass durch die staatliche Unterstützung der Hochwasserhilfe diese Wiederherstellung der Schule möglich ist. Ihre Dankbarkeit gegenüber den beteiligten Büros und Baufirmen drückte die Abtei durch eine Einladung in den Klostergarten aus, wo die Gäste mit Steaks vom Holzkohlengrill, Salaten und Bier vom Holzfass verwöhnt wurden.