Wiederherstellung der Schule

Hochwassersanierung mit Ersatzneubau am St.-Gotthard-Gymnasium Gefördert durch die Bundesregierung im Rahmen von Hilfsmaßnahmen für die Hochwasserkatastrophe vom 18.05.2013 bis 04.07.2013

Bauabschnitt I

Mit dem Spatenstich im Juli 2017 begannen die Bauarbeiten für den aufgeständerten Neubautrakt im Anschluss an die Turnhalle Richtung Sportplatz. In diesem Gebäudeteil werden 4 Sportumkleiden, 2 Computerräume, 1 Medienwerkstatt, Lernatelier, 8 Klassenzimmer und 4 Methodenräume, Aufenthaltsräume für Schüler und Lehrer, usw. geschaffen. Das Lernatelier mit ca. 200 m2 mit Studiersaal und moderner Bibliothek wird unseren Ganztagsbetrieb zweifellos bereichern. Das Gebäude soll nach dem Bauzeitenplan Ende 2018 fertiggestellt sein. Die obere Graphik zeigt die Ansicht vom Sportplatz auf das Schulgebäude hin.

Bauabschnitt II

Mit dem Bauabschnitt II des Ersatzneubaus wird dann Räume für den Instrumentalbereich durch eine Aufstockung über dem bestehenden Physikbau sowie eine neue und attraktive Eingangs- und Pausenhalle mit Galerie von der Straße her geschaffen.

Am Ende der Baumaßnahmen wird das St.-Gotthard-Gymnasium über moderne Unterrichtsräume in einem funktional neu erschlossenen und architektonisch attraktiv gestalteten Schulgebäude. Mit diesen Baumaßnahmen können wir das Raumprogramm den Vorschriften entsprechend aktualisieren, den Bedürfnissen unseres Schullebens neu anpassen, die Barrierefreiheit im Schulgebäude gewährleisten und insgesamt unser Schulgebäude dem aktuellen Standard entsprechend modernisieren.

 

Richtfest am St.-Gotthard-Gymnasium

Mehr als fünf Jahre ist es her, dass das Juni-Hochwasser 2013 auch die Gemeinde Niederaltaich überflutet und schwere Schäden angerichtet hat.

Unter anderem wurde das Untergeschoß des St.-Gotthard-Gymnasiums der Benediktiner durch das Hochwasser zerstört. Nach vielen Vorüberlegungen, Gesprächen und Planungen wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden entschieden, dieses Untergeschoß vollständig aufzugeben und durch zwei Neubauten zu ersetzen. Am 27. Juli 2017 wurde der erste Spatenstich für das Bauvorhaben begangen. Wenige Tage später, Anfang August, begannen dann die eigentlichen Bauarbeiten.

 

Unter großem Einsatz der beteiligten Planungsbüros und der Baufirmen gingen die in diesem heißen Sommer 2018 besonders anstrengenden Arbeiten zügig voran. Nachdem auch der Dachstuhl aufgerichtet war, konnte am 5. September, gut ein Jahr nach Baubeginn, das Richtfest für den Bauteil 1 gefeiert werden. Die Zimmerer in ihren traditionellen Gewändern richteten den Bänderbaum auf. Ihr Vorarbeiter verkündete vom Dach den Richtspruch und wünschte allen zukünftigen Besuchern des Gebäudes Gottes Segen.

 

Für die Schulfamilie des St.-Gotthard-Gymnasiums ist das Richtfest ein Meilenstein auf dem Weg und Grund zu großer Freude. Nun zeichnet sich am Horizont doch eine Entspannung der beengten Raumsituation ab, wenn der 1. Bauabschnitt mit Klassen- und Methodenräumen, Lernatelier, EDV-Räumen, Lehrerzimmer, Duschen und Umkleiden und Nebenräumen in einigen Monaten bezogen werden kann. Bis auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist, wird zwar noch einige Zeit vergehen. Aber im Blick darauf, dass die Schule dann ein attraktives Raumangebot mit moderner Ausstattung haben wird, nehmen Schüler und Lehrer diese Durststrecke gerne noch auf sich.

 

Die Benediktinerabtei Niederaltaich ist sehr dankbar, dass durch die staatliche Unterstützung der Hochwasserhilfe diese Wiederherstellung der Schule möglich ist. Ihre Dankbarkeit gegenüber den beteiligten Büros und Baufirmen drückte die Abtei durch eine Einladung in den Klostergarten aus, wo die Gäste mit Steaks vom Holzkohlengrill, Salaten und Bier vom Holzfass verwöhnt wurden.

Spatenstich im Juli 2017 für den Ersatzbau

Ansprache zum 1. Spatenstich für den Ersatzbau des Gymnasiums

„Haec est dies, quam fecit Dominus: exultemus et laetemur in ea!“
Eigentlich gehört dieses Wort eher an das Ende eines Bauvorhabens. Und mit meinem Latein bin ich sozusagen auch schon wieder am Ende und rede jetzt lieber auf Deutsch weiter. Trotzdem möchte ich Sie alle mit dem 24. Vers aus Psalm 118 herzlich begrüßen zum 1. Spatenstich für den Ersatzneubau für unser Gymnasium:
„Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.“
Ja, wir freuen uns über diesen Tag und über den sichtbaren Beginn, der an diesem Tag gesetzt wird. Und wir – die gesamte Schulfamilie des St. Gotthard Gymnasiums und die Abtei Niederaltaich als Bauherrin – freuen uns über Ihr Kommen und begrüßen Sie alle ganz herzlich!

Lieber Herr Landrat Bernreiter, es ehrt uns ganz besonders, daß Sie innerhalb von 24 Stunden zweimal zu uns kommen und uns so Ihr Wohlwollen ausdrücken! Danke für Ihr Begleiten auf dem Weg seit dem Hochwasser bis zum heutigen Tag, Danke für den Einsatz Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt bis heute in der Bearbeitung des umfangreichen Bauantrags! Und vielen Dank für Ihr Grußwort gleich im Anschluß!

Lieber Herr Bürgermeister Dietrich, lieber Albin, vielen Dank, daß Du als Vertreter und Repräsentant der bürgerlichen Gemeinde zu uns kommst und so der Verbindung zwischen Dorf Niederaltaich und Abtei samt Gymnasium Ausdruck verleihst! Danke für Deine und der Gemeinde Unterstützung, auf die wir immer zählen dürfen, für unser gutes Miteinander. Und auch für Dein kurzes Wort.
Begrüßen möchte ich die Menschen, ohne die der heutige Tag gar nicht zustande gekommen wäre, und ohne die dann auch auf der Baustelle nichts gehen würde:
Den Architekten, Herrn Brunner, mit seinen Mitarbeitern Frau Bergmann, Herr Sittinger und Herr Penzkofer.
Herrn Kaiser und Frau Schwiz von der Kaiser und Silbereisen Ingenieurgesellschaft, die für die Planung Heizung Lüftung Sanitär verantwortlich sind.
Und Herrn Zehetmaier vom Büro Technische Systemplanung Passau, die für die Elektroplanung zuständig sind.
Und als Vertreter für alle in den kommenden Jahren an der Baumaßnahme beteiligten Firmen darf ich heute besonders Herrn Bauer von der Baufirma Matthias Bauer GmbH in Hauzenberg begrüßen.
Wir freuen uns, daß die Vertreter der Deggendorfer Zeitung und des Donauanzeigers unter uns sind. Nachdem sie vor vier Jahren von den Verwüstungen durch das Hochwasser in unserer Region berichten mußten, können sie heute über Erfreuliches schreiben. Danke für Ihr Kommen und für Ihre Berichterstattung!

Ich stehe hier ja nicht nur als Vertreter der Bauherrin Abtei Niederaltaich, sondern auch für die gesamte Schulfamilie des St. -Gotthard-Gymnasiums. Trotzdem möchte ich auch und ganz besonders alle anderen Vertreter dieser Schulfamilie begrüßen, die jetzt hier sind:
Allen voran unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren Sprechern Julia und Ella.
Die Schulleitung mit Herrn Lummer, Herrn Kaineder und Herrn Hösl.
Die Lehrkräfte und weiteren Mitarbeiter: für sie wird Herr Lehner als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung zum Spaten greifen.
Vom Elternbeirat sind die Vorsitzenden Herr Fritz und Frau Zieseniss-Gollor gekommen und von der Fördergemeinschaft der Vorsitzende Herr Färber. Vielen Dank!

Es waren dunkle Tage vor mehr als vier Jahren, als das Juni-Hochwasser unsere Region heimgesucht und schwere Schäden angerichtet hat und dabei auch das Untergeschoß unserer Schule völlig zerstört hat. Freilich war das ganze Ausmaß der Schäden nicht gleich abzusehen: Ich erinnere mich gut an die erste Besprechung mit Herrn Gollwitzer und den damaligen Fachplanern für Elektro und HLS: Einer der Herren meinte zuversichtlich, daß spätestens zum 2. Halbjahr des folgenden Schuljahres die Schule wiederhergestellt sei. Das kam mir zwar schon ziemlich ambitioniert vor. Aber für das darauf folgende Schuljahr 2014/15 rechnete auch ich damit, daß das Gebäude wieder völlig in Ordnung sei. Und so verteilten wir Schüler und Lehrer malerisch in den verschiedensten Gebäuden der Abtei. Wir richteten zunächst einige Räume im Untergeschoß provisorisch für Unterricht her. Bald war allerdings klar, daß die Situation im Untergeschoß nicht zumutbar war. Wir gaben diese Räume wieder auf und entschieden uns für die Container-Lösung, die trotz aller Schwierigkeiten noch einige Zeit bestehen bleiben muß.
Daneben planten wir zuversichtlich die Sanierung im Bestand und stellten einen entsprechenden Förderantrag. Aber je tiefer wir dann in die Materie einstiegen, je weiter die Entkernungsarbeiten voranschritten, umso mehr kam die Schwere der Schäden zum Vorschein. Außerdem wurde uns immer klarer, daß unser Schulgebäude ja durch die Nähe zu Donau und Grundwasser gefährdet bleiben würde. So stellte sich dann zunehmend lauter die Frage eines Neubaus. Bei der Regierung von Niederbayern stießen diese Überlegungen auf offene Ohren, und wir stellten entsprechende Überlegungen an. In vielen Verhandlungen und konstruktiven Gesprächen entwickelte sich dann auch ein Sanierungs- und Baumodell, das über das Hochwasserprogramm förderfähig ist.
Inzwischen drängte die Zeit; der definitive Förderantrag mußte gestellt werden. Und wir mußten die Planungsaufträge in einem öffentlichen Verfahren vergeben. Unter großem Einsatz aller Beteiligten haben wir diese Aufgaben dann noch zeitgereicht meistern können. Von all dem war nach außen oft nicht viel sichtbar, so daß für Außenstehende gelegentlich der Eindruck entstanden ist, daß bezüglich Sanierung gar nichts geschehe. Auch von den vielen, vielen Planungssitzungen der letzten Monate, seit der Förderbescheid ergangen ist, war nicht viel mitzubekommen.

Aber heute nun gibt es den Ersten Spatenstich! Heute freuen wir uns! Heute wird sichtbar, daß sich bezüglich Sanierung und Neubau etwas tut.
Heute ist ein Tag der Freude! – Dunkel waren die Tage der Überflutung unseres Dorfes. Und hart waren die Tage, Wochen, Monate und inzwischen Jahre für unsere Schulgemeinschaft, vor allem für Schüler und Lehrkräfte, die sozusagen als „Wasserleider“ seither in Provisorien leben und arbeiten, unter Raumnot leiden, unter unschönen und schwierigen äußeren Bedingungen für das Lehren und Lernen. Und dennoch haben Sie nicht aufgegeben, haben aus den widrigen Umständen das Beste gemacht und herausgeholt, auch wenn es sicherlich oft nicht einfach war. Vielen Dank dafür, vielen Dank für Ihr Durchhalten!
Heute dürfen Sie sich, dürfen wir uns alle freuen: mit dem Ersten Spatenstich wird das Zeichen gesetzt, daß es nun mit dem Neubau greifbar weitergeht. Es wird ein Zeichen gesetzt, daß die Provisorien ein Ende haben werden, wenn auch noch eine Durststrecke vor uns, vor Ihnen vor allem, liegen wird. Herr Brunner wird gleich noch mehr zu den Planungen sagen.

Und heute ist ein Tag der Freude, weil wir auch tatsächlich bereits in den nächsten Tagen mit den Arbeiten beginnen können: Gestern konnte ich die Baugenehmigung beim Landrastamt abholen! – Lieber Herr Lummer, Sie sollen eine Kopie des wichtigsten Blattes des Genehmigungsbescheids bekommen: „Antrag auf Hochwassersanierung mit Ersatzneubau und Aufgabe der Nutzung des KG sowie Verlegung der Schulsportanlage des St. Gotthard Gymnasiums“ – „Für das oben bezeichnete Bauvorhaben wird die bauaufsichtliche Genehmigung … erteilt“. Freuen Sie sich darüber, freuen wir uns alle darüber!
Nach den Grußworten von Herrn Landrat Bernreiter, Herrn Bürgermeister Dietrich und Herrn Brunner wird unser Abt Marianus in einem Gebet um den Segen Gottes für unser Bauvorhaben und für die beteiligten Menschen bitten. Und dann können wir zu den Spaten greifen!
Zum Abschluß werden wir noch einmal ein Bläserstück hören, wie zu Beginn. Ihnen, lieber Herr Binder, und Ihren Musikanten herzlichen Dank!

Mit einem Psalmvers, der eigentlich eher ans Ende eines Bauvorhabens passen würde, habe ich meine Begrüßungsansprache begonnen. Mit einem Psalmvers, der an den Beginn paßt, möchte ich sie beenden: Psalm 127, 1: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.“


Frater Dr. Vinzenz Proß OSB

Einweihung des Neubaus Physik

Erste Etappe der Wiederherstellung des St.-Gotthard-Gymnasiums geschafft

Mit einem feierlichen Festakt wurde am Mittwoch, 29. April 2015, durch Abt Marianus Bieber der Neubau Physik eingeweiht. Somit ist ein erstes wichtiges Ziel bei der Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2013 so stark geschädigten Niederalteicher Gymnasiums erreicht. Vor allem den Physiklehrern fällt ein schwerer Stein vom Herzen: Die Zeiten des Physikunterrichts in den Klassenzimmern ist nun vorbei und eine Ausstattung auf dem modernsten Stand steht ab sofort zur Verfügung.

 

Schulleiter Johann Lummer konnte an diesem besonderen Tag zahlreiche Ehrengäste begrüßen: neben den Vertretern des Schulträgers, Abt Marianus Bieber und Prior fr. Vinzenz Proß, für die Diözese Passau den Finanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner, zahlreiche Repräsentanten aus der Politik, allen voran Staatssekretär Bernd Sibler, Landrat Christian Bernreiter und dessen Stellvertreter Josef Färber, den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern Anselm Räde sowie viele weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Region.

 

Besonders hieß Schulleiter Lummer den Geschäftsführer Dr. Ludger Hermeler und den Projektmanager Armin Suckow von "Sternstunden e.V." des Bayerischen Rundfunks in Niederalteich willkommen. Sie hatten es mit ihrer äußerst großzügigen Zuwendung ermöglicht, dass der neue Physiktrakt errichtet werden konnte und man zumindest hier für künftige Hochwasser gerüstet ist.

 

Der Festvortrag von Abt Marianus Bieber stand unter dem Leitgedanken der Verbindung zwischen Tradition und Innovation, wie diese in Niederalteich besonders sichtbar wird: Auf der einen Seite der Straße die alten, barocken Gebäude des Klostertrakts und auf der anderen Seite der Neubau des Gymnasiums, beide verbunden durch eine Brücke. Wie hier in Niederalteich im Kleinen, so sollte dieses Zusammenwirken von Tradition und Innovation, das ja auch Bayern insgesamt prägt, in eine gute Zukunft führen.

 

Am Festtag des St.-Gotthard-Gymnasiums zeigte sich den Gästen die kirchliche Prägung der Schule. Vor der Begrüßung stand ein gemeinsames Morgenlob, gestaltet von den Pueri Cantores Altahensis unter der Leitung von P. Romanos. Die Begrüßungsreden von Staatsekretär Sibler, Landrat Bernreiter, dem Ministerialbeauftragtem Räde und Dr. Hermeler von Sternstunden e.V. sowie der Festvortrag von Abt Marianus wurden eindrucksvoll umrahmt von Maximilian Wagner (Klavier) und dem Bläserensemble unter der Leitung von Stefan Binder.  

 

Am Ende des Festaktes standen zwei symbolische Handlungen: Ludger Hermeler und Armin Suckow von den Sternstunden übergaben den Spendenscheck über 1,5 Millionen Euro und  Architekt Gollwitzer überreichte dem Hausherrn Abt Marianus und dem Schulleiter Lummer einen überdimensionierten Schlüssel.

 

In seiner Begrüßung hatte Schulleiter Lummer betont, dass mit der Einweihung des Physikneubaus der Zeitpunkt für ein kleines Halleluja gekommen sei. Dieses Motto nahm er am Ende, als er sich bei allen bedankte, die beim Zustandekommen dieses Projekts geholfen haben, wieder auf: "Wir alle bekommen heute eine Ahnung davon, wie es sein wird, wenn unsere Schule wieder komplett hergestellt sein wird. Dann ist sicher Zeit für ein großes Halleluja."

 

Nun begaben sich die Festgäste in einer Prozession, angeführt von den Pueri Cantores Altahensis, in das neue Gebäude, das von Abt Marianus feierlich gesegnet wurde. Anschließend hatten die Gäste die Gelegenheit, die neuen Räume zu betrachten: Im großen Physiksaal wurden die Möglichkeiten des Einsatzes der neuen Smartboards gezeigt. In den beiden anderen Räumen konnte man Schüler der 7. Jahrgangsstufe und die Neigungsgruppe Elektrobasteln im Umgang mit der modernen Technik erleben.

 

Abschließend ist hervorzuheben, dass das St.-Gotthard-Gymnasium jetzt auch über die Ausstattung verfügt, die zu ihm als einziges niederbayerisches Gymnasium, das das MINT-EC-Zertifikat ausstellen darf, passt. Diese wird nicht nur im regulären Unterricht, sondern darüber hinaus im vielfältigen Angebot der Ganztagsschule genutzt werden.

„Echt cool!“ – Große Freude über die neuen bzw. sanierten Außenanlagen

Kleine Feierstunde zusammen mit den Kooperationspartnern, feierliche Einweihung durch Abt Marianus

Die neuen Sportaußenanlagen konnten im Rahmen einer feierlichen Einweihung durch Abt Marianus ihrer Bestimmung übergeben werden. Vorher konnten die beteiligten Kooperationspartner in einer kleinen Feierstunde für ihren Einsatz zum Gelingen der Maßnahmen vom Schulträger mit Abt Marianus und Prior Frater Vinzenz sowie vom Schulleiter Johann Lummer gewürdigt werden.

Im Rahmen der Hochwassersanierung konnten nunmehr mehrere Maßnahmen gebündelt und vorgezogen werden, so dass bereits jetzt verschiedene Bereiche der Außenanlagen wiederhergestellt, erneuert und neu aufgestellt werden konnten:

Maßnahme1: Im Nachgang des Hochwassers im Juni 2013 steht die Malteser Hochwasserhilfe dem St.-Gotthard-Gymnasium sehr kooperativ und unterstützend zur Seite. Dank der Initiative der Projektleiterin Alexandra Benglert hat sich in der  „Aktion Deutschland hilft“ die „RTL-Stiftung“ bereit erklärt, zahlreiche Sitzgelegenheiten, 2 Garagen mit Überdachung, 2 Tischtennisplatten sowie einen Kletterwürfel im Freien zu schaffen sowie nach dem Abschluss der Baumaßnahmen am Schulgebäude noch ein „Klassenzimmer im Grünen“ mit Überdachung und Vorplatzgestaltung im Sinne eines Atriums zu übernehmen. Bei der Feierstunde drückte auch Rainer Breinbauer, Geschäftsführer des Diözesanverbandes MHD Passau, seine Unterstützung aus.

Maßnahme2: Durch eine großzügige Spende der Audi-Belegschaft im Rahmen der Spendenaktion in Folge des Hochwassers im Juni 2013 konnte das Mini-Spielfeld mit Kunstrasen und Banden geschaffen werden. Insbesondere der Betriebsrat im Werk Ingolstadt ist Ansprechpartner für diese projektbezogene Spende. Die Vorstandschaft der Fördergemeinschaft des St.-Gotthard-Gymnasiums durfte die Spenden der Audi-Belegschaft in Empfang nehmen und gemäß dem vereinbarten Projekt „Mini-Spielfeld“ einsetzen.

Maßnahme3: Der Beachvolleyballplatz ist bereits jetzt durch eine vorgezogene Maßnahme der staatlichen Hochwasserhilfe wiederhergestellt worden ist. Frau Bergmann vom beauftragten Büro Brunner Gollwitzer Deggendorf begleitete diese Maßnahme verantwortlich. Hier sind auch noch weitere Sanierungsarbeiten im Außenbereich nach der Fertigstellung des Schulgebäudes zu erwarten.

Im Rahmen der Feierstunde konnte die Schulgemeinschaft sich über die Fertigstellung der verschiedenen Maßnahmen freuen. Im Beisein der 5. Klassen, der Klassensprecher sowie Mitglieder des Elternbeirates sowie der Klassenelternsprecher umrahmte ein Bläserensemble aus der 7./8. Jgst. unter der Leitung von Stefan Binder die Festlichkeit. Fachbetreuer Dieter Wenzl und Sportlehrer Willhelm Jüppner konnten die vielfältigen Sportangebote am St.-Gotthard-Gymnasium vorstellen. Nicht zuletzt aufgrund der breiten Palette an sportiven Angeboten wurde das St.-Gotthard-Gymnasium als LASPO-Modellschule für Sportiven Ganztag ausgewählt.

Nach der Einweihung konnten sich die Sportlerinnen des Sport–Additums Q11 am Beachvolleyballplatz sowie die Schulmannschaft Jungen III am Mini-Spielfeld austoben. Für die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Jgst. konnte die Fachschaft Sport ein Extraprogramm von Klettern, Tischtennis bis hin zu Staffelwettbewerben anbieten. Als besonderer Gast konnte Johannes Stingl, Spieler beim SSV Jahn Regensburg, begrüßt werden. Der ehemalige Niederalteicher gab den Fußballern der 5. Jgst. eine besondere Trainingsstunde und überraschte die Nachwuchsfußballer mit Autogrammkarten der Regensburger Profis.

Hochwassersituation Juni 2013