Französische Chansonsängerin begeistert Schülerinnen und Schüler des St.-Gotthard-Gymnasiums

Einen musikalischen Nachmittag der besonderen Art durften am 5. Juni 2014 etwa 140 Schülerinnen und Schüler des St.-Gotthard-Gymnasiums Niederalteich genießen, als die französische Chansonsängerin Corinne Douarre ihre Zuhörer mit eigenen Kompositionen in die Welt der zarten Poesie entführte. Mit ihren poetischen Texten und einer wundervollen, gefühlsbetonten Stimme erreichte Corinne Douarre auch die Herzen derer, die sich vor dem Konzert noch etwas skeptisch gezeigt hatten.

Die Chansonsängerin aus Paris, die seit dem Ende der 90er Jahre in Berlin lebt, entdeckte ihre Liebe zu Deutschland eigenen Aussagen zufolge, als sie die sächsische Stadt Plauen besuchte, in der ihr Vater als junger Mann während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter war. Zur Zeit arbeitet sie auch an dem Theatermusikstück "Plauen".

Mit teils humorvollen teils bewegenden Ansagen auf Deutsch nahm Corinne Douarre auch die Schülerinnen und Schüler mit, obwohl diese nach erst einem knappen Jahr Französischunterricht noch nicht alle Texte verstehen konnten. Die Sängerin begleitete sich selbst auf dem Flügel oder ihrer Autoharp, einem Instrument, das "als Zither gerne ein Akkordeon wäre". Dazu spielte an ihrer Seite ihr langjähriger Gitarist Dirk Homuth.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten am Ende des Konzerts die Gelegenheit, mit der Chansonsängerin, der der Kontakt zum Publikum sehr wichtig war, ins Gespräch zu kommen und stellten Fragen zu ihrer Autoharp, zu ihren Projekten oder zu ihrem deutsch-französischen Leben.

Einigkeit herrschte unter dem Publikum darüber, dass für viele die Musik zwar neu und ungewohnt, aber doch wunderschön und berührend gewesen sei und dass sie noch gerne mehr französische Chansons von Corinne Douarre hören möchten.

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