Einmal Kansas und zurück: Ein Gespräch der Klasse 5c mit dem amerikanischen Autor Greg Kincaid

Ein Buch als Klassenlektüre im Advent: das ist eine wunderbare Gelegenheit, im Deutschunterricht diese besondee Zeit zu gestalten. Ein Hund zu Weihnachten“ von Greg Kincaid (http://www.gregkincaid.com/) bietet gleich mehrere Ansätze: Da ist die Aktion des örtlichen Tierheims, über die Weihnachtsfeiertage einen Hund bei sich aufzunehmen, da ist Todd McCray, der am liebsten sofort losfahren würde und für einen Gasthund sogar sein Zimmer aufräumt, und da ist sein Vater George, der sich gegen die Idee sträubt, obwohl es auf der Farm genug Platz gibt...

Die Schülerinnen und Schüler der 5c lasen gemeinsam und für sich, sprachen über das Buch und sahen den Film zum Buch. Einige Fragen blieben unbeantwortet, und so entstand die Idee, den Autor zu kontaktieren. Am Donnerstag, den 8. Februar 2018, war es dann so weit...

Lena: Wir haben das Buch „Ein Hund zu Weihnachten“ gelesen und das hat Mr Kincaid für seine Kinder geschrieben! Dann haben wir für ihn drei Briefe geschrieben, die unsere Deutschlehrerin Frau Eitzinger ins Englische übersetzt hat. Mr Kincaid hat uns in einer Mail zurückgeschrieben.

Leni W.: Als Frau Eitzinger ihn kontaktiert hatte, hat er gesagt, dass er am liebsten zu uns gekommen wäre. Doch da das nicht geht, sind wir auf die Idee gekommen, mit ihm zu skypen.

Laura F.: Die Fragen haben wir zuvor erst in Deutsch geschrieben und dann ins Englische übersetzt. Am Donnerstag haben wir dann eine Dreiviertelstunde mit Mr Kincaid geskypt. Ich war aufgeregt, weil ich Angst hatte, dass ich ihn nicht verstehe.

Alexandra: Ich war sehr aufgeregt, ich glaube, alle waren sehr aufgeregt. Mr Kincaid habe ich mir ganz anders vorgestellt. Er war sehr nett.

Lea: Ich fand es gut, weil der Autor sich uns gezeigt hat ohne sich vornehm anzuziehen. Es schien so, als wäre ihm Berühmtsein nicht wichtig.

Anna: Ich hatte Lampenfieber… Als ich dann mit meiner Frage fertig war, war ich nicht mehr so nervös.

Greta: Wir haben ihm viele Fragen gestellt: Ob es die Weihnachtshundeaktion wirklich gibt (es gibt sie, seitdem er das Buch geschrieben hat, so werden viele Hunde vermittelt), warum er dieses Hund geschrieben hat (weil er seinen Kindern ein Buch zu Weihnachten schenken wollte, das ihnen gefällt, und keines gefunden hat, also hat er ein eigenes geschrieben),

Chiara: Als ich meine zwei Fragen gestellt habe, war ich sehr aufgeregt. Es hat echt Spaß gemacht.

Severin: Wenn wir Fragen gestellt haben, hat Mr Kincaid eifrig geantwortet, aber er hat auch Fragen gestellt.

Hannah: Ich fand es gut, dass Herr Leuchtner und Frau Eitzinger als Übersetzer da waren.

Giulia: Ich wollte eigentlich eine Frage stellen, aber dann ist mir das Wort im Hals stecken geblieben. Das war peinlich! (Anmerkung: Giulia stellte ihre Frage nur leicht stockend...)

Jonathan: Mr Kincaid hat gesagt, dass wir sehr gute Fragen stellen. Ich finde ihn sehr sympathisch.

Nicola: Ich fand schön, dass er viel über sich geredet hat und uns ein Bild von seinen zwei Hunden schicken will.

Emilia: Es war schön. Ich dachte, ich kann schon gut Englisch! Da habe ich gemerkt, dass ich noch viel lernen muss, wenn ich wie ein Engländer reden möchte.

Verena: Man konnte seine Meinung zu dem Buch sagen. Ich fand das ganz toll, weil ich noch nie mit einem Autor gesprochen habe. Er hat jede Frage beantwortet. Zuerst dachte ich mir, dass ich das Buch nur in der Weihnachtszeit lese. Jetzt denke ich mir, dass ich das Buch doch öfter lese, weil er uns die Geschichte erzählt hat, wie er auf das Buch gekommen ist, und das finde ich ganz toll.

Emilie: Ich fand es toll, dass er sich Zeit genommen hat.

Emmanuel: Es war uns eine Ehre, mit einem derart bekannten Autor reden zu dürfen.

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