Deutsch am St.-Gotthard-Gymnasium

Andersch, Brecht, Celan, Droste-Hülshoff, Eich, Frisch, Goethe, Heine, Ionesco, Jandl, Kleist, Lenz, Mann, Novalis, Orwell, Paul, Qualtinger, Rilke, Schiller, Trakl, Uhland, Valentin, Weiss, Yourcenar, Zweig.

Wichtige Werke dieser und vieler anderer Autoren werden nach wie vor im Deutschunterricht spätestens ab der Oberstufe gelesen und besprochen, was den Stellenwert, den das Fach im Bildungskanon eines Gymnasiums genießt, wohl dokumentiert.

Daneben werden im Bereich „Schriftlicher Sprachgebrauch" zunehmend Sachtexte nicht nur zusammengefasst, analysiert und diskutiert, sondern auch als Grundlage verwendet für das Verfassen eigener Texte zu wesentlichen literarischen oder gesellschaftlichen Themen in Form eines Essays, Kommentars oder einer kritischen Stellungnahme.

Aus der Beschäftigung mit literarischen und nichtpoetischen Texten erwächst auch das Aufsatzprogramm für die jeweiligen Jahrgangsstufen, das zwar jedes Schuljahr von der Fachschaft festgelegt wird, im Prinzip aber, was Zahl und Art der großen Leistungsnachweise, zu denen die Schulaufgaben gerechnet werden, anbelangt, folgenden festen Rahmen hat:

5. Jgst.  : 3 Aufsatzschulaufgaben (gestalterisches und informierendes Schreiben),
              2 schulinterne Tests

6. Jgst.  : 3 Aufsatzschulaufgaben (gestalterisches und informierendes Schreiben),
              1 Jahrgangsstufentest und 1 schulinterner Test

7. Jgst.  : 4 Aufsatzschulaufgaben (Textzusammenfassung und begründete Stellungnahme)

8. Jgst.  : 4 Aufsatzschulaufgaben (vgl. 7. Jgst. und ein Protokoll) und der „VERA-Test,
              der allerdings nicht immer verpflichtend ist.

9. Jgst.  : 4 Aufsatzschulaufgaben (Erschließen von Sachtexten und literarischen Texten, Erörterung)

10. Jgst.: 3 Aufsatzschulaufgaben (vgl. 9. Jgst.)

In der Oberstufe, der Q 11 und Q12, wird pro Halbjahr jeweils nur eine Schulaufgabe geschrieben. Die hier geforderten Aufsatzformate sind vorgegeben und sollen die Schülerinnen und Schüler auf das bevorstehende Abitur vorbereiten.

Verlangt werden:
Erschließung eines lyrischen, epischen und dramatischen Textes, vergleichendes Analysieren von Sachtexten und textbezogenes Argumentieren.

Auf das geplante länderübergreifende Abitur wird die Q 12 durch eine Übungsklausur vorbereitet und eingestimmt.

Die Zahl der „kleinen Leistungsnachweise" (z.B. Stegreifaufgaben) bewegt sich in der Jahrgangstufe 5-10 zwischen 0 und 2; sie wird den einzelnen Klassen am Schuljahresbeginn in einem der ersten Elternbriefe mitgeteilt.

Im Rahmen der Ausbildung ihrer rhetorischen Fertigkeiten üben die Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe das Gespräch, die Diskussion, die Debatte und selbstverständlich das Referat.

Im Entstehen ist eine Theatergruppe in der Unterstufe und im Zusammenhang mit dem P-Seminar „Dramatisches Gestalten" eine in der Q 11 und Q 12, die sich mit der Inszenierung von Dürrenmatts „Panne" erstmals der Öffentlichkeit präsentierte.

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