Niederalteicher beim Schülertag der analytica 2016

Am letzten Freitag vor den Pfingstferien machte sich eine Gruppe von 22 Zehntklässlern zusammen mit den Chemielehrerinnen Sigrid Winter und Dr. Stefanie Bank auf den Weg nach München. Das Messegelände mit der Fachmesse analytica 2016 war das Ziel. GDCh, GBM und VBIO, Gesellschaften und Verbände rund um Chemie, Biologie und Biotechnologie, haben zu einem Schülertag eingeladen.

Den Schülerinnen und Schülern wurde ein Vortragsprogramm zu Studiengängen und Ausbildungen rund um die Chemie, Lebensmittelchemie, Biologie, Biochemie, Biotechnologie geboten. Vertreter verschiedener Hochschulen und Studierende in den verschiedenen Studiengängen berichteten über den Ablauf der Studiengänge, den Unterschieden zwischen Hochschulen und Universitäten, den Erfahrungen im Studium und über die Berufschancen sowie Verdienstmöglichkeiten am Ende des Studiums. So erfuhren die Schüler, dass die Neigung zur praktischer Laborarbeit, Mathematik und Englisch eine Grundvoraussetzung für ein naturwissenschaftliches Studium sind. Allen Studiengängen war gemeinsam, dass ein großer Teil der Studienzeit praktisch im Labor stattfindet. Selbst in den Semesterferien finden Praktika statt, sodass von angehenden Studierenden der Chemie- oder Biowissenschaften ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft gefordert wird. Die Vortragsrunde, die mit vielen mehr oder weniger spannenden, aber auch hilfreichen Informationen gefüllt war, wurde mit einer Frage-und Diskussionsrunde abgeschlossen.

Im Anschluss an das Vortragsprogramm konnten die Schüler die Fachmesse erkunden. Viel Labortechnik war geboten. Beginnend mit einfachen Laborgefäßen, über Pipetten und Mischvorrichtungen, konnten des weiteren Analysengeräte wie HPLC, GC oder Elektrophorese sowie High-Tech-Mikroskope oder Laborroboter bestaunt werden.

Gleich zu Beginn des Ausstellungbesuches stellten die Schüler fest: „Die reden ja alle Englisch...". Viele Aussteller und Ausstellungbesucher waren international und damit war die meistgesprochene Sprache auf dem Messegelände in der Tat Englisch. Davon ließen sich die Niederalteicher jedoch nicht abschrecken und löcherten die Aussteller mit Fragen zu ihren Produkten. Eindrucksvoll war das BIOTechnikum, ein Doppelstock-Truck des Bundesforschungsministeriums, der auf 100 m2 mit einem Labor und einer Biotechnologie-Ausstellung ausgestattet ist. Das Fahrzeug informierte mit reichlich Versuchsmaterial aus dem Labor, interaktiven Computerprogrammen und Filmen über drei Themenwelten: Biotechnologische Verfahren zur nachhaltigen Produktion, Arzneimittel- sowie Agrarforschung und Biotechnologie-Aktivitäten in Deutschland.

Das Fazit zur analytica 2016 war: Es war ein langer, anstrengender Tag mit vielen interessanten Informationen und Eindrücken, den man gut am Abend auf dem Volksfest in Moos ausklingen lassen konnte.

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