Erfolgreiche Teilnahme an „Jugend forscht" - Deutschlands renommiertester Wissenschaftswettbewerb für unter 22jährige

4 Forschergruppen aus dem St.-Gotthard-Gymnasium beim bundesweit größten Regionalwettbewerb in Passau

In der Sparte Biologie waren zwei Mädchen aus der 6. Jahrgangsstufe erfolgreich – Hannah Winter und Stella Pfeffer. Unter 16 teilnehmenden Arbeiten errangen sie den dritten Platz. Sie testeten Menschen und Tiere, inwieweit sie Mengen erkennen können. Schülern wurden Bilder von einer bestimmten Anzahl von Punkten gezeigt und sie mussten sagen, wie viele es sind. Der Haken an der Sache war, dass die Bilder nur für 2 Sekunden zu sehen waren. Das Ergebnis war, dass die 12. Jahrgangsstufe nicht besser schätzen konnte als die 8. und dass eine relativ zutreffende Bestimmung nur bis ca. 9 Punkten ging. Auffällig war, dass die Schüler die Anzahl eher zu hoch angaben. Eine praktische Anwendung wäre, dass Schüler bei einer Schulaufgabe die Anzahl der Korrekturen eher zu hoch einschätzen. Beim Erkennen von Mengen versagten Hunde kläglich. Eigentlich hätten sie Teller mit 2 und mit 8 Guttis auswählen können, das gelang ihnen aber nicht. Eine praktische Anwendung wäre hier, dass den Hunden die Position des Napfes wichtiger war, als der Inhalt. Vielleicht eine Hilfe bei Hunden, die schlecht fressen.

Drei Gruppen nahmen im Bereich Chemie teil. Simon Pernpeintner und David Pfeffer aus der 9. Jahrgangsstufe beschäftigten sich mit den Grundlagen der Fluoreszenzlöschung bei einem Rutheniumkomplex. Das Thema führt in Richtung Photokatalyse und lässt sich mit einer zyklischen Reaktion darstellen. Den Schülern gelang es, die Belousov-Zhabotinski-Reaktion zu beeinflussen und sie wurden dafür mit dem 3. Platz belohnt.

„Was ist drin im Speisesalz?" fragten sich Samuel Blöchl und Alexander Leitl. Sie besorgten sich Kochsalzproben aus Geschäften und teilweise auch von Lehrern aus dem Urlaub und untersuchten die Gehalte von Jod, Trennmittel, Fluor und Sulfat. Ihre Ergebnisse zeigten, dass Meersalz wirklich gesünder als Steinsalz ist, weil es wichtige zusätzliche Ionen enthält.

Eine sehr aufwändige Arbeit erstellten Valentina Edholzer, Franziska Hierbeck und Lukas Bachmann zum Thema Mikroplastik. Sie versuchten den Gehalt an Mikroplastik im Abwasser von Kläranlagen zu bestimmen und arbeiteten dazu in der Kläranlage Hutthurm, die mit einer speziellen Membranreinigungsstufe ausgestattet ist. Hauptarbeit war dabei die Entwicklung einer Methode zur Bestimmung von Mikroplastik, die auf einem Lösungsverfahren mit anschließender Destillation beruht. Ihre Mühen wurden mit einem zweiten Platz und dem Preis für Umwelttechnik belohnt.

jufo 2016 1jufo 2016 2

jufo 2016 3jufo 2016 4

▲ Nach oben

1024x768 Zur Zahngesundheit wurden den Sechstklässlern von Frau Dr. Cornelia Graßl wichtige Grundlagen vermittelt. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE