Niederalteicher erfolgreich beim bundesweiten Wettbewerb DECHEMAX

Die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik wecken – das ist das Ziel des bundesweiten biochemischen Wettbewerbs DECHEMAX. So werden Dinge auch einmal ein wenig anders erklärt, als es im Schulalltag manchmal der Fall ist.

Mit den Fragen der ersten Runde tauchten vier Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des St.-Gotthard-Gymnasiums Niederalteich im Februar 2017 in die Ozeane unserer Welt ein und merkten schnell: Chemie und Biotechnologie findet man auch unter Wasser. Das Meer mit seinen beinahe unvorstellbaren Weiten und Tiefen ist eine ganz eigene faszinierende Welt. Ganz tief da unten leben Kreaturen, von denen man nur vermuten kann, wie sie aussehen. Komplizierte Strömungen haben großen Einfluss auf das Klima. Als CO2- und Temperaturpuffer ist das Meer für die Lebewesen der Erde überlebenswichtig.

Wie „funktionieren“ das Meer und seine Bewohner? Wie können wir sie bestmöglich erhalten und schützen? Mit solchen Fragen beschäftigten sich Julia Bierich, Anna Kagleder, Kristina Manneck und Tabea Schmidt in der ersten Runde des Wettbewerbs und konnten sich erfolgreich für die zweite Runde qualifizieren. Hier dürfen die Schülerinnen jetzt experimentieren. Mit einfachen Versuchen, die sie entweder zuhause oder betreut durch ihre Biologielehrerin im Chemielabor der Schule durchführen, gehen sie ein paar Phänomenen, die sich im, auf und rund um das Meer abspielen, auf den Grund.

Warum versinken Schiffe, wie funktionieren Meeresströmungen und welchen Einfluss hat das Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre auf das Meer? Die Ergebnisse der Experimente müssen in einem Protokoll detailliert beschrieben werden und dann heißt es Daumen drücken: Neben einer Urkunde und zahlreichen Sachpreisen dürfen die drei besten Teams zur feierlichen Siegerehrung nach Frankfurt. Das St.-Gotthard-Gymnasium wünscht den jungen Forscherinnen viel Erfolg.

dechemax 2017

Von links nach rechts: Schulleiter Johann Lummer, Kristina Manneck, Tabea Schmidt, Julia Bierich, Anna Kagleder, Betreuungslehrerin Judith Kuntscher

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